Hier hat die Patientin und der Patient das Wort.
Freie Meinungsäußerung und die Möglichkleit Eindrücke aus erster Hand darzustellen sind mir wichtig. Deshalb soll diese Seite helfen die Patientenaufklärung noch besser zu gestalten und Ihnen der Patientin oder dem Patienten offene Fragen von Betroffenen beantwortet zu bekommen.
Pat. J.R. schrieb am 09.04.2008 nach einer Operation an der Halswirbelsäule
Sehr geehrter Herr Prof. Woiciechowsky,
mir ist schon klar, dass es ihr Beruf ist, Menschen durch eine Operation zu einem normalen Lebensgefühl und -verhalten zu verhelfen. Aber wie meine Operation verlaufen ist und wie ich mich heute fühle, ist nicht so unbedingt normal zu nennen. Ich habe keinerlei Beschwerden mehr und muss deshalb sehr aufpassen, mich nicht an einen normalen Alltag zu gewöhnen. Ich mache Dinge (weil ich keine Erinnerung an die Operation mehr habe), über die Sachkundige nur mit dem Kopf schütteln; sie sagen, es wäre alles so glatt verlaufen und meine Entwicklung geschehe ausgesprochen schnell. Meine Physiotherapeutin guckt mit großen Augen und meint immer nur, einen solchen Fall hätte sie noch nie auf ihrem Tisch gehabt. Nur wenn ich mir mal den Kopf stoße werde ich an die OP erinnert; dann spüre ich, dass da doch was war. Es ist mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung auszusprechen



