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Sport 2008 -2011

2011 Berlin - Nizza

Zum Abschluß der Saison noch 2 Marathons. Berlin war gesetzt. Es war der 8. Berlinmarathon für mich und ich will ja schließlich in den Jubilee-Club aufgenommen werden. Die Ehre bekommt man nach 10 gefinishten Berlinmarathons. Die Vorbereitung war kurz. Knapp 4 Wochen nach PBP war Start (25.09.) und so mußte ich bereits 4 Tage nach Paris 30 km laufen. Die Beine waren schwer, aber ich habe mich durchgekämpft. Letztlich hieß es, die zu wenigen Trainigskilomenter müssen durch Willen kompensiert werden, also beißen, beißen, beißen. 3:30:34 war Optimum. Das Wetter war auch super.
Dies hat mich sofort motiviert, mich für Nizza-Cannes anzumelden, Marathon des Alpes-Maritimes. Schnell waren Flüge und Hotel gebucht. Diesmal gab es zwar mehr Vorbereitungszeit. Aber das Training war trotzdem eher eintönig, d. h. monotones Laufen am Morgen. Es fehlten Intervalle und Steigerungen. Der Lauf war trotzdem super. Bei ca. 19°C am Mittelmeer zu laufen war Genuß. Die Zeit 3:24:51 immerhin Jahresbestzeit. Nun gilt es, sich etwas auszuruhen. Im Janiuar beginnen die Vorbereitungen für Barcelona.

Berlinmarathon - Nizza-Cannes-Marathon

 


Paris - Brest - Paris

Finished in 68 Stunden und 47 Minuten, 1230 km und ca. 11 000 Höhenmeter. Es war ein einmaliges Erlebnis und eine Selbsterfahrung über die Belastungsgrenzen des eigenenen Körpers. Der Beginn des Rennens war etwas holperig. Ich hatte zunächst auf dem Weg nach Frankfurt, wo mich ein Freund erwartete, meinen Anschlußzug in Hannover verpaßt. Im Reisecenter sagte man mir, dass es keinen weiteren ICE nach Frankfurt gebe und ich im IC das Rad nicht mitnehmen dürfte. Ich bin dann also etwas frustriert erstmal nach Göttingen gefahren. Im Zug habe ich dann im Internet gelesen, das man ein Fahrrad doch im IC mitnehmen könnte, wenn man dies zerlegt und als Gepäckstück transportiert. Dies war meine Chance. Ich also Rad zerlegt und in meine Alu-Schutzfolie eingepackt und in den IC gestiegen. Es funktionierte. Der Schafner fragte nichtmal, was sich in der Alufolie befand. Mit etwas Verspätung kam ich in Frankfurt an. Mein Freund holte mich ab und nach etwas Schlaf ging es am nächsten Morgen per Auto nach Paris. Die Fahrt war unkomplitziert. Wir hatten sofort unser Hotel gefunden, das schon von verschiedenen Radfahrern unterschiedlicher Nation belagert war. Nach dem Auspacken ging es zum Rad-check und dann zum Essen. Der nächste Tag war gemütlich. Wir konnten die Atmosphäre vor dem Start beim herrlichem Sonnenschein genießen. Start war 18:00 Uhr. Ich hatte mich bereits 16:00 Uhr in die Aufstellung begeben, die auch schon gut gefüllt war. Dann ging es langsam voran. Ich war in der 3. Startgruppe und wurde um 19:00 Uhr auf die Reise geschickt. Wie immer bei solchen Massenveranstaltungen, ist die Anfangsphase sehr hektisch und man muß aufpassen nicht zu stürzen. Nach ca. 100 km beruhigte sich das Rennen, jeder hatte irgendwie eine Gruppe gefunden. Kurz vor dem 1. Servicepunkt knackte es in meinem Hinterrad und es drehte durch. Ich hatte keine Wahl ich mußte das Rad 2 km schieben. Arndt wurde schon ganz unruhig. Im Servicepunkt konnte man mir ein neues Hinterrad geben. Die ganze Aktion dauerte allerdings über eine Stunde. Dann ging es weiter durch die Nacht immer einer roten Lichterkette folgend bis zum nächsten Morgen. Die Dämmerung war relativ spät, so gegen 7:00 Uhr, wir befanden uns am westlichsten Punkt der Zeitzonengrenze. Ich war guter Dinge und konnte gleichmäßig die Kontrollpunkte passieren. Am Nachmittag wurde ich etwas müde und mußte mich kurzzeitig in de Graben legen. Dann ging es wieder in die Nacht. Inzwischen war ich 36 Stunden wach. Ankunft in BREST war 23:52 Uhr, nach 29h 02min. Ich mußte dann noch ca. 20 km Rückweg antreten. Dort hatte ich ein Hotel gebucht. Arndt war vorausgefahren und hatte alles vorbereitet. Um 2:00 Uhr nachts lag ich dann geduscht im Bett, die Beine waren etwas schwer aber das Hauptproblem war die Müdigkeit. Immerhin war ich 42 Stunden wach. Ich stellte mir den Wecker auf 6:00 Uhr. Dieser klingelte dann auch pünktlich. Es war noch dunkel, ich drückte drauf und schlief weiter und bin dann im Hellen aufgewacht. Panischer Blick auf  die Uhr, 7:30 Uhr. Es war noch im Rahmen, 1,5 Verspätung, schnell die Sachen gepackt und kurz nach 8:00 Uhr war ich Richtung CARHAIX-PLOUGUER unterwegs. Die ersten Kilometer waren träge. Es war dichter Nebel, und es ging ordentlich bergauf. Trotzdem tagsüber stabilisierte sich der Zustand, ich konnte gleichmäßig kurbeln. Es wurde allerdings kühler und es regnete. Es hieß die Regensachen auspacken. Aber alles im Rahmen. Von TINTENIAC nach FOUGERES ging es in die 3. Nacht und dies wurde auch allmählich zur Qual, der Kampf gegen die Müdigkeit. Inzwischen war die Tour ein Einzelzeitfahren geworden. Es war schwierig eine Gruppe zu finden, die vom Tempo her paßte. Ich mußte micht mehrfach in den Straßengraben legen, immer für 10 Minuten. Es wurde erst nach MORTAGNE-AU-PERCHE besser. Endlich wieder Tag. Ich erholte mich auf dem Rad. Da meine Riegelvorräte inzwischen verbraucht waren, holte ich mir einige Gels und diese gaben mir Schub. Ich konnte fester in die Pedale treten und die Strecke wurde deutlich flacher. Ich hatte auch eine Gruppe gefunden und die letzten Kilometer nach DREUX wurden mit Tempo 41 km/h gefahren.  Die 65 Kilometer nach SAINT-QUENTIN-EN-YVELINES waren dann wirklich ein Genuß. Es kam Euphorie auf. Ich fuhr mit einem Österreicher zusammen und dann kamen noch ein Japaner, ein Franzose und eine Italiener dazu. Wir rasten mit Tempo 38 km/h in die Stadt und ins Ziel. PBP gehört zu den Dingen, die ein ambitionierter Radfahrer tuen sollte. Es ist der Ritterschlag. Geadelt wird man allerdings erst als RAAM-Finisher,

Das Rennen mit meinen Durchgangszeiten an den Kontrollpunkten

 

ContrôleHeureCumulIntermédiaire
SAINT-QUENTIN-EN-YVELINES21-08 18:500h000 km/h0h000.1 km/h
VILLAINES-LA-JUHEL22-08 04:169h2623.4 km/h9h2623.4 km/h
FOUGERES22-08 08:3413h4422.6 km/h4h1820.7 km/h
LOUDEAC22-08 15:1220h2122.1 km/h6h3712.8 km/h
CARHAIX-PLOUGUER22-08 19:1824h2721.5 km/h4h0518.5 km/h
BREST22-08 23:5229h0221.3 km/h4h3420.3 km/h
CARHAIX-PLOUGUER23-08 11:1840h2817.4 km/h11h267.4 km/h
LOUDEAC23-08 15:1444h2317.6 km/h3h5520.1 km/h
TINTENIAC23-08 20:0449h1317.6 km/h4h4917.6 km/h
FOUGERES23-08 22:4051h4917.8 km/h2h3620.7 km/h
VILLAINES-LA-JUHEL24-08 03:2256h3117.8 km/h4h4118.7 km/h
MORTAGNE-AU-PERCHE24-08 08:5362h0317.6 km/h5h3114.7 km/h
DREUX24-08 12:4765h5717.7 km/h3h5419.2 km/h
SAINT-QUENTIN-EN-YVELINES24-08 15:3768h4717.9 km/h2h5022.9 km/h
Kilomètres parcourus: 1230





Paris-Brest-Paris - Das Rennen in Bildern

 


Die Brevets sind gefahren

Das letzte Brevet, die 600k (wir sind 630 km gefahren) ist abgeschlossen. Es war durch schlechtes Wetter (viele Regen und starker Gegenwind) mühsam. Aber es sind halt Prüfungen und sollen auf PBP vorbereiten und da kann man sich die Dinge auch nicht aussuchen. Ingesamt bin ich zufrieden. Ich war erster auf dem Brocken und konnte mir sozusagen die "Bergankunft" sichern, und ich war in der Gruppe von 3 Fahrern, die nach einer Gesamtzeit von 28 Stunden und 49 Minuten als Erste das Ziel erreicht haben. Nun wollen wir sehen, wie es am 21. August läuft. Die Registrierung ist abgeschlossen, die Hotels gebucht, dieTickets gekauft. Ich hoffe auf gute Beine. Heute ist Hilde (Andreas Klöden) bei der Tour gestürzt. Ich hoffe, er kann Dienstag weiterfahren. Hilde gehört definitiv zu den Guten. Ich drücke ihm die Daumen. Leider mußte Vino heut aufgeben. Es war seine letzte Tour, er wollte wenigstens einmal in Gelb fahren und nun ist er draußen. Man kann den Shmerz fühlen. 

 


Paris - Brest - Paris 2011

Heute, am 17. April habe ich mich für die 1200 km angemeldet. Die Anmeldung erfolgt gestaffelt, nach der längsten Strecke des Vorjahres. Da ich letztes Jahr ein 600k Brevet absolviert habe, konnte ich mich frühzeitig anmelden. Brevets sind Langstreckenfahrten mit einer minimalen Länge von 200 km. Brevets haben minimale und maximale Zeiten, z.B. für einen 200 km Brevet darf man maximal 13h30 benötigen, wer aber schneller als 5h53 ist, wird auch nicht gewertet, etwas kurios, muß man eben nochmal Kaffee trinken gehen. Radfahrer die Brevets fahren werden international Audax Randonneurs genannt, d.h. verwegene Radwanderer. Ein Randonneur zeichnet sich durch Eigenverantwortlichkeit, Selbständigkeit und Unabhängigkeit aus und daß er in der Lage ist, jede Distanz auch alleine zu bewältigen. Begleitautos sind auf der Strecke verboten!
Man ist für die gesamte Versorgung unterwegs selbst verantwortlich, das heißt, man muß an alles denken: Essen, Trinken, Ersatzteile. Hat man in einem Jahr einen 200, 300, 400 und 600 km Brevet gefahren, darf man sich Super Randonneur nennen. Den Super Randonneur benötigt man als Qualifikation für das wohl älteste Radrennen der Welt. Paris - Brest - Paris erstmals im Jahre 1891 veranstaltet, hat es sich im Laufe der Jahre von einem Profirennen zu einem Radfest der besonderen Art entwickelt. Alle 4 Jahre besteht die Möglichkeit, gut 1200 km und 10000 Höhenmeter bei diesem Super Brevet auf französischen Landstraßen zu verbringen und 2011 ist es wierder soweit. Für Deutschlad stehen 388 Startplätze zur Verfügung, um einen werde ich kämpfen. Die 200k und 300k sind absolviert. Noch 2 Brevets und man kann aus der preregistration die endgültige Registrierung vornehmen und eine Startnummer erwerben.

 


Marathon Rom 2011

Das war der Marathon in Rom, eine echt schwere Strecke. Denn Rom ist nicht nur auf 7 Hügeln errichtet, sondern auf gefühlten 20. Es geht dauernd auf und ab und dazu ungefähr die Hälfte der Strecke über Kopfsteinpflaster. Trotzdem ist es in der Innenstadt beeindruckend, Start und Ziel ist das Colosseum, man läuft am Petersplatz und dem Vatikan vorbei, das hat schon was. Allerdings läuft man auch weit draußen, wo kein einziger Zuschauer an der Strecke ist. Naja, es war der 1. Marathon 2011 und die Vorbereitung eher dürftig, denn Laufen mit 4 Schichten, 2 Paar Handschuhe und Gesichtsmaske bei -16°C ist auch nicht so ideal für die langen Strecken. Die Zeit war auch entsprechend 3:51:33. Es ist eben auch nicht mit einem Marathon in Berlin zu vergleichen. Ich hätte wahrscheinlich auch vorher etwas weniger Sightseeing machen sollen. Denn da hatte aichauch schon ca. 42 km in den Beinen. Aber was soll's die Saison hat begonnen und dies gibt ein gutes Gefühl. Jetzt geht es aber erstmal aufs Rad und darauf freue ich mich schon sehr.

Rom Marathon 2011

 


Florenzmarathon, November 2010

Es war die letzte Herausforderung 2010. Ein sehr später Marathon am 1. Adventswochenende. Ich war auch zum 1. Mal in Florenz und war begeistert. Sehr viel Atmosphäre und Kultur. Man mußte aufpassen, durch ausgedehnte Stadtbesichtigungen nicht zu ermüden und sich nicht die Beine zu ruinieren. Aber ganz umgehen kann man es nicht. Leider spielte das Wetter auch nicht mit. Es war mein erster Marathon im vollen Regen vom Beginn an. Letztlich war ich komplett durch, bevor es überhaupt los ging. Der Start ist am Piazzale Michelangelo, d.h. am höchsten Punkt, man wird rausgefahren und wartet in Zelten, dass es zum Start geht und natürlich geht man zu früh. Trotz Tüte und Umhang alles naß, manche sind sogar mit Umhang gelaufen. Insgesamt war es dann doch sehr beschwerlich. An der Strecke eher wenig Zuschauer, nur beim Lauf durch die Innenstadt kam Begeisterung auf, die allerdings durch das schlechte Wetter gedämpft war und man muß auf die Pflastersteine achten, um nicht umzuknicken. Letztlich spielte die Zeit keine Rolle. Dafür gab es eine sehr schöne Medaille. Ich stand danach eine  halbe Stunde unter der heißen Dusche, um mich wenigstens etwas zu erwärmen. Kälte ist schon etwas furchtbares.

 


24 Stunden Nürburgring

Ich komme jetzt erst dazu von diesem Rennen zu berichten, da zwischenzeitlich meine Homepage ins Englische übersetzt wurde, und ich deshalb keinen Zugriff auf die Seite hatte. Es war schon sehr interessant.  Ich war insgesamt 16:03:45 Stunden unterwegs und habe 380,7 km und ca. 7200 HM gemacht. Es war O.K. Ich war nach Runde 9 sehr müde und mußte ca. 5 Stunden schlafen. Danach ging es gut weiter, und ich bin noch 6 Runden nonstop gefahren. Das Wetter war auch sehr schön. Die Nordschleife mit der grünen Hölle waren ein Erlebnis, kurzzeitig nahezu 19%. Trotzdem ist das Auf und Ab erholsamer als ein monotoner Anstieg in den Alpen, wo es mal ohne Pause 2000 m hoch geht. Ich kann das Rennen jedem empfehlen, man kann es auch entpannt im 4er Team fahren. Es gibt sehr viel Unerhaltung und Spaß.

Galerie Nürburgring

 


625 km nonstop

Es war relativ hart und letztlich ungewohnt. Die Route ging bis zum Brocken und zurück über Staßfurt und Dessau. Wir fuhren die ganze Nacht hindurch. Der Aufstieg zum Brocken kostete Kraft, da wir bereits etwa 240 km in den Beinen hatten und ein starker Wind von vorn und von der Seite wehte, nur nicht von hinten. Die Strecke war auch eine mittlere Katastrophe in Bezug auf den Belag, manchmal Sand, manchmal Kies. Fast noch schlimmer war dann Abfahrt und dann die Ausläufer des Harzes. Es war dunkel, und es war Zeit meine Lupine zu benutzen. Es ist wirklich ein gutes Licht, weil man sich sicher fühlt. Die Höhen und Tiefen machten es schwierig für die Beine und dann kam noch die Müdigkeit. Zum Glück war der gesamte Verlauf in GPS-Koordinaten verfügbar. Ich könnte die Strecke in meinen "Garmin" laden und die Orientierung war dadurch leicht gemacht. Keine komplizierte Suche nach dem richtigen Weg auf einer Karte in der Dunkelheit. Ein weiteres Problem war das Essen. Nach 12 Stunden konnte ich Süßes nicht mehr sehen, der Gedanke daran produzierte Übelkeit. So ging ich dazu über Brot zu essen und zwar an den Tankstellen. Nach dem Anstieg zum Brocken war unsere Gruppe zerrissen, drei Fahrer vorn und wir zu zweit dahinter. So gab es zumindest abwechselnd Windschatten. Um ca. 6 Uhr hatte ich einen absoluten Müdigkeitsanfall. Ich begann Schlangenlinien zu fahren und konnte meine Augen nicht offen halten. So legte ich mich 10 Minuten in den Graben. Diese kurze Erholung war ausreichend, um einen Regenerationsschub auslösen. Ich konnte wieder mehr Druck auf das Pedal bringen und die Geschwindigkeit bei über 30 km/h halten. Dann nächster Halt und inzwischen nur noch 150 km bis Berlin, eine Distanz, die greifbar war. Noch einmal machten wir Halt in einem Café. Im Kampf gegen die Müdigkeit half nur ein vierfacher Espresso. Es war das Ziel, die Gesamtzeit unter 30 Stunden zu halten. Ich fuhr fast ausschließlich im Wind, und es rollte gut. Das einzige, was uns jetzt killte, war die unendliche Clayallee mit ihren 1000 Ampeln. Aber irgendwann blitze auf meinem Garmin: Ziel erreicht, Route beendet, nach 625 km und einer Gesamtzeit von 30 Stunden, 25,5 Stunden Fahrtzeit.
Ich hoffe damit eine gute Ausgangsposition für Paris-Brest-Paris im Jahr 2011 zu haben.

 


400 Km Brevet

Eigentlich war der Brevet schon am 8. Mai. Aber ich komme jetzt erst dazu, darüber zu berichten, da der Praxisumzug viel Zeit schluckt. Es war für mich eine neue Erfahrung in einer Gruppe nonstop diese Distanz zu fahren. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Die meisten waren routiniert. Viele waren schon Paris-Brest oder London-Ediburgh gefahren oder FichKona oder sogar Mailand-Rom-Mailand. Ich war mit Alexander neu. Aber die Arbeit an der Spitze funktioniert trotzdem gut und wir konnten einen 30er Schnitt halten. Leider hatte Alexander nach 200 km einen doppelten Platten und das bei Schlauchreifen. Da er keine Ersatzreifen dabei hatte, mußte er aufgeben. Ich bin dann erstmal Solo weiter gefahren. Das war dann schon anstrengender immer nur im Wind. Der nächste Kontrollpunkt war nach 240 km und da konnte ich wieder eine Gruppe finden. Zu viert hatten wir gutes Tempo gemacht und konnte beim nächsten Kontrollpunkt zur Spitzengruppe aufschließen. Dafür betrug die Pause nur 4 Minuten. Ich war letztlich nach knapp 14 Stunden Fahrtzeit im Ziel. Jetzt stehen am 19.6. 600 km an. Wichtig ist gutes Wetter und gute Beine.

 


Die Saison hat begonnen - Wien 2010

Ich bin mit dem Saisonstart zufrieden. Das Training war aus Zeitmangel sehr eingeschränkt. Mit durchschnittlich 50 km/Woche war ich am unteren Level dessen, was für eine Zeit unter 3:30 kalkuliert wird. Deshalb war ich auch sehr mit den 3:24:13 zufrieden. Die Bedingungen waren gut auch wenn es zeitweise viel Gegenwind gab und die Anstiege zu den Brücken bremsten. Ich konnte trotzdem gut mein Tempo halten und bin zum Ende nur wenig abgefallen. Dabei fand ich die Garmin Forerunner® 310XT sehr hilfreich. Ich konnte gut Pace und Herzfrequenz kontrollieren. Leider war durch das Flugchaos nach dem Lauf etwas Hektik angesagt. Ich mußte sofort meine Sachen holen, zurück ins Hotel und dann zum Zug. Naja, der Zug war zumindest pünktlich und die Fahrt entspannt. Jetzt werde ich erstmal auf das Rad umsteigen und mich für das 24 Stundenrennen auf dem Nürburgring am 22. August vorbereiten. Ich finde es eine gute Kombination Marathon im Frühjahr und Herbst und Radfahren  im Sommer. Es warten jetzt noch 2 Herausforderungen, die erste am 9.5. 400 km Brevet und dann am 19.6. 600 km Brevet. Beide Brevets gelten als Qualifikation für Paris-Brest-Paris 2011. Mal sehen wie es läuft. Es wäre zumindest ein Ziel.

 


Berlin - Frankfurt

Ich hatte  nach meinen Radaktivitäten noch 2 Marathons im Visier: Berlin und Frankfurt. Berlin war natürlich etwas knapp von der Vorbereitung, effektiv zur 2 Wochen, d. h. wenigstens zwei 30 km Läufe, mehr war nicht drin. Aber der Lauf sollte sein. Ich bin auch gut reingekommen, am Ende fehlten dann doch etwas die Kräfte. Es war auch sehr heiß, man mußte unterwegs viel trinken. Ich konnte mich mit einer Zeit unter 3:29 ins Ziel retten.

Für Frankfurt hatte ich mit mehr vorgenommen. Aber es lief schlechter. Ich hatte vorher  wenig Erholung, bis zum Lauf gearbeitet, wenig Schlaf, kein Tapering. Das habe ich bitter bezahlt. Die letzten Kilometer waren Kampf, ich wurde gnadenlos überholt und konnte nichts mehr entgegensetzten, 3:29:00 meine Zeit, einige Sekunden schlechter als in Berlin. Ich war frustriert. Aber man kann nichts machen. Die Erfahrung muß verarbeitet werden und beim nächsten Mal läuft es besser. Trotzdem ist Frankfurt zu empfehlen, am Ende der Saison ein schöner Lauf, das Ziel in der Festhalle ist etwas Besonderes.

Berlin - Frankfurt

 


Der Granfondo Fausto Coppi Radmarathon

Fausto Coppi, der „Campionissimo“, das heißt „der Meister der Meister“.  „Ein einsamer Mann in Führung, sein Trikot ist weiß-celeste, sein Name ist Fausto Coppi“ . Er war wohl der charismatischste Rennfahrer seiner Zeit und ein Individualist. Sein Leben kompromißlos, sein Tod tragisch. Mit nur 40 Jahren stirbt Fausto Coppi an Malaria. Er infizierte sich mit dem Erreger bei einem Rennen im afrikanischen Obervolta .

Zur Erinnerung an den großen Rennfahrer findet jährlich der Radmarathon statt und ist ein Klassiker des internationalen Radrennsports. Er bietet zwei Streckenlängen (GRANFONDO mit 200 km + 4.500 Hm / MEDIOFONDO mit 120 Km + 2.500 Hm): ein unvergessliches Abenteuer für Mann und Frau in verschiedenen Altersklassen zwischen 18 + 65 Jahren. Die äußerst schwierige Granfondo-Strecke führt in die herrlichen Piemonteser Seealpen im Nordwesten Italiens, nahe der französischen Grenze, auf die Pässe Sampeyre und Fauniera sowie auf den Madonna-del-Colletto-Pass.

Nach dem "Ötztaler" letztes Jahr stand dieses Jahr der Granfondo Fausto Coppi auf dem Programm. Zur Vorbereitung war ich in Teneriffa und habe mich mehrfach den Tede bei bis zu 40°C hochgeschraubt. Aber wie heißt es so schön: "Quitters never win and winners never quit". Aber um nicht aufzugeben, muß man die Beine hart machen, damit sie einen auf die Gipfel bringen und so war der Familienurlaub auch einbißchen Trainingslager. Letztlich hat es sich gelohnt. Obwohl der Aufstieg zum Fauniera-Pass mit kurzzeitigen 22% Steigung durchaus zu Absteigen verlockt hatte, habe ich es geschafft auf dem Rad zu bleiben und auch nicht mit dem Rad umzufallen. Die Abfahrt ist auch etwas italienisch, d. h. Straßen mit vielen Schlaglöchern und Unebenheiten. Da heißt es den Lenker fest umklammern und beten. Glücklich ist man sturzfreu durchzukommen. Nach 10 Stunden und 45 Minuten war ich im Ziel, und es war unvergäßlich. Die Berge haben eine Mystik und ich fand es wieder bestätigt, dass es nichts schöneres gibt als Pässe fahren.

Skoda Veloton - Tede - Fausto Coppi

 


Alpentour zum Großglockner

Es gibt kaum etwas schöneres als Pässe fahren, vor allem wenn das Wetter gut ist. Einer der schönsten Alpenpässe ist sicherlich die Hochalpenstrasse zum Großglockner. Die Tour ist ein Erlebnis. Nach meiner Laufsaison im Frühjahr, die ich mit den 25 km von Berlin, dem alten Franzosenlauf abgeschlossen habe, wollte ich nun unbedingt auf's Rad. Obwohl ich erst wenige Trainingskilometer hatte, zog es mich in die Alpen und ich wollte die ersten Höhenmeter sammeln in Vorbereitung auf den "Fausto Coppi" im Spätsommer. Und es ging besser als gedacht. Schon am ersten Tag konnte ich 3300 m steigen und insgesamt waren es dann 8500 m. Ich war zweimal auf dem Großglockner und es war ein Traum. Die Straße ist sensationell, leider etwas viele Biker (zuviel Krach und zuviel Abgase). Aber trotzdem der Triumph überwiegt. Mit einem Motorrad kann jeder hochfahren. Ich weiß gar nicht, wo da der Spaß ist? Es lag noch sehr viel Schnee oben, was die Atmosphäre noch verschönerte. Leider sind die Alpen etwas weit weg von Berlin. Ich werde mich mal mal bei Skoda-Velothon testen.

 

Tour zum Großglockner

 


The 113th Boston Marathon

Boston ist die Mutter aller Straßenmarathons und es ist der traditionellste  Marathonlauf nach den Olympischen Spielen. Er findet jährlich am Patriot's Day, dem dritten Montag im April, im US-Staat Massachusetts mit Start in Hopkinton und Ziel in Boston statt. Der erste Lauf fand am 19. April 1897, etwa ein Jahr nach dem Marathon bei den Olympischen Spielen 1896 in Griechenland, statt. Beim ersten Lauf waren 15 Athleten am Start. Dieses Jahr waren es 23163, die zweitgrößte Zahl nach 1997, dem 100jährigen Jubiläum. Im Frauen-Feld gab es beim Sieg der Kenianerin Salina Kosgei (2:32,16 Stunden) mit einer Sekunde Vorsprung vor der äthiopischen Titelverteidigerin Dire Tune die knappste Entscheidung in der Geschichte des Events. Bei den Männern beendete Deriba Merga (Äthiopien) mit seinem überzeugenden Triumph in 2:08,42 Stunden die dreijährige Dominanz von Robert Cheruiyot (Kenia).

Für mich war der Lauf spektakulär. Nach New York dachte ich zunächst, in Boston wird nicht soviel los sein, da man ja draußen startet und dann zunächst durch kleine Ortschaften läuft. Aber falsch gedacht. Der Amerikaner feiert seine Helden und er hatte Grund dazu. Mit Ryan Hall und Kara Goucher waren Amerikaner sowohl bei den Männern als auch bei der Frauen aussichtsreich und so durfte man an der Strecke ein Feuerwerk erleben, die Leute waren begeistert und in Massen an die Strecke gekommen. In Deutschland steht man am Rand und guckt und der größte emotionale Ausraster ist ein Klatschen. Der Amerikaner brüllt, schreit, kreischt pfeift und tut alles gleichzeitig. Man ist aufgedreht und getrieben und dann kommt die Zielgerade. Man sieht sie schon von weitem und spürt das Glückgefühl und die Freude noch gute Beine zu haben, um einen respektablen Sprint hinzulegen. Ich bin 3:20:11 gelaufen und war sehr zufrieden. Nach New York meine zweitbeste Zeit. Egal wie das Profil ist in Amerika läuft man schneller.

The 113th Boston Marathon

 


Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2009

Der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON  ist für mich immer Beginn der Laufsaison und für alle Berliner Läufer ein MUST. Auch diesmal war Weltklasse im Elitefeld der Männer und Frauen und eine großartige Stimmung bei den 170.000 Zuschauern entlang der Strecke. 25.193 Teilnehmer hatten sich angemeldet, so viele wie noch nie. Ich war gut durch den Winter gekommen. Natürlich hätten es einige Laufkilometer mehr sein können. Der Wille war da, was gefehlt hat, war die Zeit und immer nur nachts mit Stirnlampe zu laufen zermürbt. Aber es gilt nicht zu jammern sondern Biß und eiserne Disziplin zu zeigen. Ich war mit dem Lauf zufrieden. Am Ende standen 1:32:53. Eine gute Vorbereitung für Boston. Ich würde noch einige 30 km-Läufe machen und dann müßte es reichen.

 


New York Marathon 2008

Das größte Rennen der Welt über 42,195 km gilt heute als das Mekka des Marathonlaufens schlechthin. Auf der Rampe zur Verrazano-Narrows-Bridge in Staten Island startet die Sightseeing-Tour, die durch so unterschiedliche Viertel wie Brooklyn, Manhattan, durch Harlem und die Bronx führt. Die letzten Meilen führen durch den Central Park. Der New York Marathon ist berühmt wegen seiner ganz besonderen Stimmung, nicht weil man hier besonders schnell laufen kann. Das Gegenteil ist der Fall: Wegen zahlreicher Brücken und einiger ansteigender Passagen werden hier - trotz des Anfeuerungs-Kicks - Bestzeiten nur äußerst selten gelaufen.
Für mich hatte der Lauf alles gehalten, was er versprochen hatte. Selbst das frühe Rausfahren, die ersten gegen 4:00 Uhr, gehört dazu. Dann das Warten auf den Start mit der aufgehenden Sonne, die Kälte, die in Folie eingehüllten Läufer, der warme Kaffee. Die Stimmung ist einmalig. Und dann das langsame Entkleiden, das Vorgehen zum Start. Ich war in der ersten Welle. Die letzten Minuten dann in der Kühle, die Nationalhymne, dann Frank Sinatras "New York New York" und dann der Starschuß nach 4 Stunden Wartenzeit. Ich bin das Rennen angegangen wie einen 100 m Lauf. Die Stimmung peitscht einen nach vorn und man muss sich bremsen, um nicht zu überdrehen. Meine Pulsuhr gab keine Signale und so hatte ich keine Kontrolle, die Zwischenzeiten in Meilen waren auch etwas ungewöhnlich, da man als Europäer km-Zeiten gewohnt ist. Und so läuft man mit einem Dauerkreischen im Ohr, nur auf den Brücken ist Ruhe und in Queens. Die letzten 5 km waren hart, da die Beine doch schwerer wurden. Aber trotzdem in New York wird man deswegen nicht langsamer. Es gilt den Autopiloten einzuschalten, den Tunnelblick einlegen und dann durch. Ich bin 3:17:49 gelaufen. Für mich Bestzeit.
Paula Radcliffe  siegte zum dritten Mal nach 2004 und 2007 am Big Apple und schlug in 2:23:56 Stunden die Russin Ludmilla Petrowa (2:25:43) und die US-Amerikanerin Kara Goucher (2:25:53).
Im Männer-Rennen von New York lag der Brasilianer Marilson Gomes dos Santos (2:08:43) zum zweiten Mal nach 2006 in Front. Er gewann in einem knappen Finale vor dem Marokkaner Abderrahim Goumri (2:09:07), der schon im Vorjahr Platz zwei belegt hatte, und kassierte wie Radcliffe 165.000 Dollar Prämie.
New York ist einmalig. Ich werde wiederkommen.

New York Marathon 2008

 


real,- BERLIN-MARATHON 2008

Trotz großer Befürchtungen wegen des Wetters im Vorfeld, fand der Berlin-Marathon bei idealen Bedingungen statt. Haile Gebrselassie und Irina Mikitenko krönten das Jubiläumsrennen beim 35. real,- BERLIN-MARATHON. Der Äthiopier lief als erster Athlet über die 42,195 km unter 2:04 Stunden. Nach 2:03:59 war Haile Gebrselassie im Ziel. Irina Mikitenko nutzte die perfekten Bedingungen mit Temperaturen zwischen 12 und 16° Celsius, Sonnenschein und kaum Wind zu einer Traumzeit: 2:19:19 Stunden und durchbrach damit die 2:20-Stunden-Barriere.
Auch in Bezug auf die Gesamtgröße hat der 35. BERLIN-MARATHON neue Maßstäbe gesetzt. 35.913 Läufer und Walker hatten das Ziel am Brandenburger Tor erreicht – so viele wie nie zuvor. Der bisherige Rekord lag bei 32.600 aus dem  Jahr 2007. Damit ist der real,- BERLIN-MARATHON 2008 das fünftgrößte Marathonrennen aller Zeiten gewesen.
Es hat mit sehr viel Spaß gemacht mitgelaufen zu sein. Trotz etwas verkürzter Vorbereitungszeit durch das Radfahren habe ich mich während des gesamten Rennens gut gefüllt und war mit meiner Zeit von 3:22:14 zufrieden.

Und wie heißt es so schön nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Ich freue mich auf den Saisonhöhepunkt, den ING New York City Marathon 2008.

Berlin-Marathon 2008

 


Ötztaler Radmarathon 2008

Der Ötztaler Radmarathon mit Start und Zielort in Sölden fordert von Profis und Amateuren absolute Höchstleistungen. Dieser bereits seit 27 Jahren stattfindende Radmarathon ist mit seinen 238 KM Länge und 5.500 Höhenmetern schon sehr schwierig. Ca. 4.000 Teilnehmer bewältigen an einem Tag zwischen Nord- und Südtirol die Anstiege und jeweiligen Abfahrten ins Kühtai auf 2.020 Höhenmeter, den Brenner mit 1.370 Höhenmetern, den Jaufenpaß mit 2.090 Höhenmetern und als Highlight die Überquerung des Timmelsjoch auf 2.509 Höhenmeter. Unterschiedlichste Wetterbedingungen von Sonnenschein bis Schneefall und die attraktive Route nähren den Mythos des Ötztaler Radmarathon als internationalen Radsportklassiker.
Für mich war es das schönste aber auch das härteste Rennen, das ich bis dato gefahren bin. Es ist immer eine Frage des Trainings und des Gewichts, wie gut man über die Berge kommt. Mein Gewicht war optimal, das Training hätte besser sein können. Mit knapp 3000 gefahrenen Radkilometern war ich sicherlich nicht optimal vorbereitet. Aber was soll man tun, wenn die Zeit knapp ist. Es gibt ja noch die Arbeit und eine Familie. Da ist jeder gefahrene Trainings-Kilometer irgendwie erkämpft. Ich war 11:25:44 unterwegs. Die Stimmung war einmalig und wenn man die Serpentinen zum Timmelsjoch hochradelt (Höhenunterschied 1759m) da kommt schon so etwas wie Tour de France Feeling auf. Und natürlich ist es ein herrliches Gefühl über den Pass zu fahren und sich in die Abfahrt zu stürzen. Ich werde wohl demnächst wiederkommen und dann besser vorbereitet.

Der Ötztaler Radmarathon 2008

 


5. Juni 2008 - 9. Berliner DKB-TEAM-Staffel

„Das Team ist alles!“ bei der Berliner DKB-TEAM-STAFFEL mitten im Zentrum Berlins zwischen Brandenburger Tor, Siegessäule und Potsdamer Platz.  Jedes Team besteht aus 5 Mitgliedern, die je 5 km durch den Tiergarten laufen.
Insgesamt hatten sich 3.775 Staffeln zur 9. Auflage der DKB-TEAM-Staffel gemeldet, das waren 18.875 Läuferinnen und Läufer. Die TEAM-Staffel ist die am schnellsten wachsende Veranstaltung von SCC-RUNNING. Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Es macht einfach mehr Spaß im Team zu laufen!
Auch für uns Neurochirurgen der Charité ist dies ein sehr traditionsreiches Rennen. Die Staffel der "Brain Runners" war letztes Jahr die beste der Charité und diesen Ruf ging es zu verteidigen. Und ich denke wir haben unsere Erwartungen und Hoffnungen getoppt. Obwohl alle das Gefühl hatten zu wenig trainiert zu haben, war das Ergebnis sehr gut: 1:41:23 bedeutete Platz 39 in der Gesamtwertung und wiederum beste Charité-Staffel. Vielleicht schaffen wir nächstes Jahr die 1:40:00-Marke. Auf alle Fälle sind wir wieder dabei und auf alle Fälle werden wir großen Spaß haben.

Die "Brain Runners" bei der 9. Berliner DKB-TEAM-Staffel

 


25. Mai 2008 - Skoda VELOTHON BERLIN

Es war ein wirklich schönes Erlebnis durch ein Auto-freies Berlin zu fahren. Alles war optimal, das Wetter, die Strecke und das Publikum. Sicherlich ist ein Jedermann-Rennen durch die Stadt nicht ganz ungefährlich. Deshalb bin ich auch lieber streckenweise allein im Wind gefahren. Aber auch das macht wahnsinnigen Spaß vor allem wenn die Zuschauer einen anfeuern. Ein Lob den Organisatoren. Meine Zeit 2:45:43, Schnitt 37,1 km/h. Ich war zufrieden. Natürlich ist es noch ein weiter Weg nach Sölden zum Ötztaler Radmarathon am 31.08.2008. Es warten 5500 Höhenmeter auf einer 238 km-Strecke auf mich. Aber ich bin mir sicher, es wird ein großer Spaß.

Skoda VELOTHON - Eindrücke vom Rennen

 


6. April 2008 - 28. Berliner Halbmarathon

Es war mein Einstieg in die diesjährige Laufsaison. Das Wetter war besser als vorhergesagt. Insgesamt war es ein sehr schöner Lauf unter nahezu optimalen Temperaturen. Meine Zeit war 1:34:00. Zwar keine Bestzeit, aber ich war zufrieden. Zumal ich die letzte Zeit deutlich in meinen Trainingsmöglichkeiten eingeschränkt war. Es hat großen Spaß gemacht und das Berliner Publikum war wieder super. Ich freue mich auf die nächsten Events. Leider kann ich beim 25-km-Lauf am 4.5. nicht teilnehmen, da ich da zum Wirbelsäulenkongress in den USA bin.

Mein nächstes Highlight ist das Skoda Velothon Berlin 2008. Das erste Radrennen für Jedermann in Berlin. Sicher ein Topereignis.