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News - aktuell

Prof. Dr. Christian Woiciechowsky | Erstelle dein Profilbanner

News brand aktuell.
Informationen zu meinen sportlichen und beruflichen Aktivitäten.
Seien Sie live dabei, wenn ich versuche beim Marathon oder auf dem Rad Bestzeiten zu toppen oder Gipfel zu erklimmen.
Begleiten Sie mich beim Training und verfolgen Sie mich bei den Brevets auf dem Weg zur RAAM 2014.

Lassen Sie sich über die neusten Trends in der Behandlung von Rückschmerzen informieren und seien Sie dabei, wenn ich Vorträge bei Kongressen halte oder in Workshops Kollegen in endoskopischen Techniken trainiere.


Klein, kleiner am kleinsten- der schnelle Weg zurück in die alte Leistungsfähigkeit nach einem Bandscheibenvorfall


Zeit ist höchstes Gut. In unserer Leistungsgesellschaft müssen wir uns täglich behaupten und können uns Ausfälle kaum leisten. Eine Krankheit muß schnell überwunden werden, damit wir frühzeitig wieder einsatzbereit sind. Dies gilt sowohl für den Leistungssport als auch Beruf. Wenn ein Fußballer vom Format eines Sami Khedira  das Kreuzband reißt gilt die frühe Operation als Methode der Wahl, um Belastbarkeit frühzeitig wiederherzustellen.
Bei einem Bandscheibenvorfall reist der äußeren Faserring. Dadurch gelangt der Gallertkern in den Wirbelkanal und kann auf einen Nerven drücken. Dies führt zu dem klassischen Ischias- Schmerz mit Ausstrahlung in ein Bein. Das heraus getretene Bandscheibengewebe wird vom Körper als Fremdmaterial empfunden und löst eine Entzündungsreaktion aus, die Immunzellen anlockt und die allmähliche Auflösung des Bandscheibenvorfalls herbeiführt. Dieser Prozess dauert ca. 6 bis 12 Wochen und hat eine Heilungschance von ca. 80%. Da Entzündung und Druck auf den Nerven zu Schmerzen führen richtet sich die konservative Therapie in erster Linie auf die Beseitigung von Schmerzen, um den Körper Zeit zu geben, das Problem selbst zu lösen.
Dies ist vergleichbar mit einem Splitter der in einem Finger steckt. Wenn der Splitter im Finger belassen wird, dann wird er im Rahmen einer Entzündungsreaktion langsam nach außen aus dem Finger befördert. Dieser Prozess dauert und wird von Schmerzen begleitet. Alternativ kann man den Splitter aus dem Finger ziehen und damit das Problem sofort lösen. Ähnlich verhält es sich mit dem Bandscheibenvorfall. Durch eine endoskopische Operation kann ein  Bandscheibenvorfall problemlos und ohne Schädigung des umgebenden Gewebes entfernt werden. Dadurch wird der Druck vom Nerven sofort genommen und die Entzündungsreaktion beendet. Demzufolge bilden sich Schmerzen sofort zurück und der Patient kann nach einer kurzen Erholungszeit wieder mit dem Training beginnen.
Eine Bandscheibenoperation wird auch heute noch häufig als ein gefährlicher Eingriff angesehen. Durch die Verbesserung der operativen Methoden und den Einsatz modernster Technologien sind jedoch die Risiken und Gefahren einer Bandscheibenoperation deutlich geringer als früher. Die Bandscheibenoperation ist insbesondere beim Einsatz des Endoskops eine Technik, die schnell das eigentliche Problem, nämlich den Bandscheibenvorfall beseitigt und den komprimierten Nerven entlastet. Patienten wachen bereits nach der Narkose schmerzfrei auf und sind frühzeitig mobilisierbar.  


Berliner Team InterSpine beim härtestem Radrennen Europas, dem Race Around Austria
Am 13. August 2013 startet mit dem Race Around Austria in St. Georgen das härteste Radrennen Europas. Nonstop führt das Radrennen die Athleten durch acht Bundesländer auf 2.200 Kilometern, gespickt mit 28.000 Höhenmetern Ein illustres Fahrerfeld mit 80 Teilnehmern hat sich bislang für das Race Around Austria gemeldet. Vom Ort im Salzkammergut gehen die Starter auf ihre Abenteuerreise, die sie entlang der Grenzen Österreichs eine Runde durch das Alpenland führt.
Wir starten dieses Jahr beim Race Around Austria (RAA) mit einem 2er Team, Alexander Maximilian Ernst, 47 Jahre und Prof. Dr. med. Christian Woiciechowsky 51 Jahre. Zum Team gehören 7 Betreuer, die das Pace Car, das Wohnmobil und das 2. Begleitfahrzeug fahren. Extremradrennen im Team werden nicht primär am Rad gewonnen. Es ist ein Zusammenspiel von Betreuern und Athleten, eine Frage der Taktik und der Leistungsfähigkeit aller Beteiligten.

Pressemitteilung


Wirbelsäulen-Meeting in Straßbourg 7.-9. Juni
Es ist immer schön, wenn man interessierte Kollegen begeistern kann. In Straßbourg hatte ich die Gelegenheit über die endoskopische Bandscheibenchirurgie an der Halswirbelsäule zu sprechen. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Technik und erfordert viel Erfahrung. Letztlich wird sie nur von wenigen Chirurgen praktiziert. Dabei hat man mit dieser Methode die einmalige Möglichkeit das eigentliche Problem, nämlich den Bandscheibenvorfall direkt zu beseitigen und man muß keine Implantate verwenden, wie bei der klassischen Methode von vorn. Die Operation ist jedoch nicht bei jedem Patienten möglich. Es muß gut überlegt werden, wann die endoskopische Bandscheibenchirurgie an der Halswirbelsäule sinnvoll durchführbar ist. Sehr gute Erfolge zeigen sich insbesondere bei weit außen gelegenen Bandscheibenvorfällen. Mittige Vorfälle hingegen können mit dieser Technik nicht behandelt werden. Die individuelle Anpassung der Operationsstrategie an den Patienten ist die wichtigste Voraussetzung. um beste Ergebnisse zu erzielen.


Internationaler Wirbelsäulenkongress in St. Petersburg
Es war eine interessante Tagung. Mein Vortrag über die endoskopische Bandscheibenchirurgie wurde begeistert aufgenommen, viel Diskussion, viele Begegnungen, großes Interesse. Die Endoskopie ist auf dem Vormarsch, jeder, der von der Technik hört und die Videos sieht möchte sie erlernen. So wurde Kurse geplant, um das handwerkliche Geschick zu vermitteln. Besonders beeindruckend für Zuhörer ist es immer, wie durch ein kleines Endoskop ein daumengroßer Bandscheibenvorfall entfernt werden kann. Aber Bilder überzeugen mehr als 1000 Worte. Ich freue mich auf angesagte Besucher und hoffe, dass wir weitere Veranstaltungen und Trainingskurse organisieren können.

Kongress in Petersburg


8. Jahrestagung DGWT am 17. März 2012 in Berlin
Im Rahmen der Veranstaltungen wurden Stufenprogramme für die Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen diskutiert. Einigkeit bestand darüber, dass operative Maßnahmen nicht am Anfang stehen, sondern dass viele akute Probleme, wie der Bandscheibenvorfall oder die Blockade mit einer adäquaten konservativen Therapie gelöst werden können. Problematischer sind Patienten mit komplexen Symptomen, Beteiligung verschiedener Nervenwurzeln und anderer neurologischer Erkrankungen wie der Polyneuropathie. Es konnte auch herausgestellt werden, dass operative Maßnahmen sich in den letzten Jahren deutlich verbessert haben und Risiken gesunken sind, vor allem die Endoskopie hat die Wirbelsäulenchirurgie revolutioniert, da die Belastungen für den Patienten deutlich gesenkt werden konnten. Patienten können frühzeitig aus dem Krankenhaus entlassen werden und frühzeitig an den Arbeitsplatz zurückkehren.