Minimalinvasive Techniken
Minimalinvasive Techniken, sind Techniken, wo die eigentliche Prozedur durch Punktion bzw. mit Hilfe von Nadeln durchgeführt wird. Es wird also nicht „geschnitten“, wie bei der klassischen Chirurgie. Mit Hilfe dieser Nadel- bzw. Punktionstechnik können Medikamente mit hoher Präzision an den Ort ihrer Wirkung gebracht bzw. Schmerzen verursachende Nerven verödet, aber auch Bandscheibengewebe entfernt und sogar Stabilisierungsoperationen durchgeführt werden. Es verbleiben keine oder nur kleine Narben. Viele dieser Eingriffe können ambulant durchgeführt werden.
Minimalinvasive Techniken setzen eine genaue Kenntnis der Anatomie und der Pathologie voraus, da nicht die volle Übersicht vorhanden ist, sondern häufig das Vorstellungsvermögen helfen muß, um aus Einzelbildern den gesamten Körper zusammenzusetzen und um das Ziel an zu visieren. Sie sind aber in den Händen eines erfahrenen Arztes sehr wirksam. Der Trend geht eindeutig in diese Richtung, um möglichst wenig zusätzlichen Gewebsschaden zu verursachen und den Patient schnell wieder voll leistungsfähig zu machen.







