Kyphose an der Halswirbelsäule

Verschiedene Prozesse wie Entzündung und Verschleiß können zu Deformitäten der Wirbelsäule, wie z. B. einer Kyphose, d.h. Abkippen nach vorn führen. Dies kann an verschiedenen Stellen auftreten, Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule.
Kyphotische Deformitäten der Wirbelsäule sind häufig mit Schmerzen verbunden, die aus Störungen des Muskel-Band-Apparats und Einengung von Nerven resultieren können. Zudem kann die Kompression des Rückenmarks und der Nerven zu Lähmungen und Gefühlsstörungen führen. Deshalb ist es häufig notwendig die Kyphose zu korrigieren, Einengungen zu beseitigen und die Balance der Wirbelsäule wiederherzustellen. Das genaue Vorgehen zum Erreichen dieses Ziels ist von vielen Faktoren abhängig. An der Halswirbelsäule kann die Entfernung der betroffenen Wirbelkörper und der Ersatz derselben durch einen Titankorb sinnvoll sein.

Galerie Kyphose

Dabei gibt es verschiedene Arten von den so genannten Titankörben. Manche haben eine feste Größe andere können distrahiert werden, d. h. die Größe  ist veränderbar entsprechend dem zu überbrückenden Defekt. Zusätzlich muss der "Korb" mit einer Platte gesichert werden. Manche "Körber" haben bereits Flügel zur Befestigung.
Die "Körbe" haben die Entnahme vom Knochen aus dem Beckenkamm überflüssig gemacht und die operativen Risiken dadurch gesenkt. Zur Verbesserung der Fusion werden sie jedoch häufig mit Knochenersatzmaterial befüllt.